So spielst du Mancala
Mancala ist eines der ältesten Brettspiele der Welt — eine Familie von „Säspielen“, die seit Tausenden von Jahren in Afrika und Asien gespielt werden. Die Version hier ist Kalah, die Regeln, die die meisten im Westen zuerst lernen. Du spielst gegen einen Computergegner, ganz ohne Download und ohne Anmeldung. Das Brett besteht aus zwei langen Reihen von je sechs kleinen Mulden, mit einer größeren Wertungsmulde, genannt Speicher, an jedem Ende. Dir gehört die untere Reihe aus sechs Mulden und der Speicher zu deiner Rechten; dem Bot gehört die obere Reihe und der Speicher zu seiner Linken.
Das Ziel
Sammle mehr Samen in deinem Speicher, als dein Gegner in seinem sammelt. Das Brett startet mit vier Samen in jeder der zwölf kleinen Mulden — insgesamt achtundvierzig Samen. Wenn die Runde endet, gewinnt, wer mehr als vierundzwanzig Samen gesammelt hat; eine perfekte 24:24-Teilung ist ein Unentschieden.
Wie ein Zug funktioniert
- In deinem Zug tippst du eine deiner eigenen, nicht leeren Mulden an. Alle Samen werden daraus herausgehoben.
- Gegen den Uhrzeigersinn werden die Samen einer nach dem anderen in jede folgende Mulde gelegt.
- Kommst du an deinem eigenen Speicher vorbei, legst du einen Samen hinein, aber du überspringst den Speicher deines Gegners — diese Samen gehören nie dir.
- Der Bot zieht danach auf dieselbe Weise und sät aus seiner eigenen Reihe in seinen eigenen Speicher.
Die zwei Sonderregeln
Zwei Regeln machen Mancala zu einem Spiel der Planung statt des Zufalls. Erstens der Extrazug: Landet der letzte Samen, den du säst, genau in deinem eigenen Speicher, ziehst du sofort erneut. Eine gut gewählte Eröffnung kann mehrere freie Züge hintereinander verketten. Zweitens der Schlag: Landet dein letzter Samen in einer leeren Mulde auf deiner eigenen Seite und die Mulde direkt gegenüber enthält Samen, schöpfst du diesen letzten Samen plus jeden Samen in der gegenüberliegenden Mulde ab und legst sie alle in deinen Speicher. Ein zeitlich passender Schlag kann auf einen Schlag ein Dutzend Samen umschwenken.
Das Ende der Runde
Die Runde endet in dem Moment, in dem die sechs Mulden eines Spielers vollständig leer sind. Der andere Spieler fegt dann jeden Samen, der noch auf seiner eigenen Seite liegt, direkt in seinen Speicher. Deshalb lohnt es sich oft, gegen Ende des Spiels Samen auf deiner Seite in Reserve zu halten — und manchmal lohnt es sich, die eigene Reihe absichtlich zu leeren, um das Ende zu erzwingen, solange du vorn liegst.
Strategietipps
Suche nach Zügen, die in deinem Speicher landen, damit du erneut spielen und eine lange Kette von Zügen aufbauen kannst. Beobachte die Muldenzahl genau, damit du einen Schlag gegen eine gefüllte Mulde auf der Seite des Bots einfädeln kannst, und schütze deine eigenen gefüllten Mulden vor demselben Trick. Samen in der Mulde am nächsten zu deinem Speicher zu horten, gibt dir später flexible „Speicher-Würfe“ mit einzelnen Samen. Gegen den schwereren Bot wird jeder verschwendete Zug bestraft, denke also ein paar Züge voraus, bevor du dich festlegst. Drücke die Schaltfläche für ein neues Spiel oder die Taste N, um jederzeit ein frisches Brett zu starten.