Barbu
Barbu spielen — so geht’s
Barbu ist ein französischer Klassiker und der Urahn einer ganzen Familie von „Kontrakt“-Stichspielen (das türkische King und das Trex der Levante sind seine Vettern). Es ist scharf, gesellig und ein wenig grausam: In jeder Runde versuchst du, die falschen Karten nicht zu gewinnen. Du spielst gegen drei Bots.
Die Idee
Es gibt keinen Trumpf. Ein 52-Karten-Deck wird verteilt, 13 je Spieler. Man bedient die angespielte Farbe, wenn möglich; die höchste Karte dieser Farbe gewinnt den Stich, und der Gewinner zahlt, was der Kontrakt der Runde kostet. Jede Strafe ist negativ — das Ziel ist, das Spiel am wenigsten negativ zu beenden.
Die Kontrakte
Was Barbu zu Barbu macht: Der Geber wählt, welcher Kontrakt gespielt wird, und im Lauf des Spiels spielt jeder der vier Geber jeden Kontrakt genau einmal — zwanzig Runden insgesamt. Die fünf negativen Kontrakte:
- Keine Stiche: jeder gewonnene Stich kostet −2.
- Keine Herzen: jedes Herz, das du nimmst, kostet −2.
- Keine Damen: jede Dame kostet −6.
- Le Barbu: den Herz-König zu nehmen kostet −20.
- Nicht die letzten zwei: jeder der letzten beiden Stiche kostet −10.
In den beiden Herz-Kontrakten darfst du Herz erst anspielen, wenn es gebrochen ist (auf einer anderen Farbe gespielt).
Wertung
Strafen ziehen Runde für Runde von deiner Punktzahl ab. Nach den zwanzig Runden gewinnt der Spieler mit der höchsten Punktzahl — der dem meisten Schaden ausgewichen ist.
Strategie
Lies den Kontrakt und wirf die Gefahr früh ab: bei „Keine Damen“ trenn dich von hohen Karten in Farben, in denen du eine Dame hältst; bei „Le Barbu“ steck nie fest und gewinne einen Herzstich, solange der Herz-König noch draußen ist. Bist du Geber, wähle den Kontrakt, in dem deine Hand am sichersten ist — das ist die ganze Kunst des Barbu. Weiche Stichen aus, indem du die höchste Karte spielst, die noch verliert. Tippe eine Karte an, um sie zu spielen; gültige Karten sind hervorgehoben, und beim Geben wählst du den Kontrakt per Schaltfläche. N startet ein neues Spiel.