Mau-Mau
Mau-Mau spielen
Mau-Mau ist eines der beliebtesten Familienkartenspiele Europas — schnell, gesellig und voller kleiner Hinterhalte. Vielleicht kennst du es als Mau-Mau in Deutschland und Österreich, als Pesten in den Niederlanden, als Makao in Polen oder als Ólsen-Ólsen in Island; es ist auch der Vetter von Crazy Eights und der Urahn von UNO. Hier spielst du gegen drei Bots und wetteiferst, deine Hand zu leeren.
Das Ziel
Sei der Erste, der alle Karten loswird. In jeder Runde bekommt der Sieger den Kartenwert dessen, was den anderen übrig bleibt, und wer zuerst 200 Punkte erreicht, gewinnt die Partie.
Eine Karte legen
Eine Karte eröffnet den Ablagestapel. Du musst eine Karte legen, die zur obersten nach Farbe oder Wert passt — oder einen Buben auf alles. Kannst (oder willst) du nicht, ziehst du eine Karte und dein Zug endet.
Die Aktionskarten
- 7 — zwei ziehen: der Nächste nimmt zwei Karten … es sei denn, er hat selbst eine 7 zum Nachlegen und reicht einen immer größeren Stapel weiter.
- 8 — aussetzen: der Nächste verliert seinen Zug.
- Bube — Wunschkarte: leg ihn auf jede Karte und wünsch dir eine Farbe; der Nächste muss sie bedienen.
- Ass — Richtungswechsel: die Spielrichtung dreht sich um.
Wertung
Geht jemand raus, zählen die anderen ihre Reste: der Bube zählt 20, das Ass 11, König und Dame je 10, die Zahlkarten ihren Wert. Der Sieger addiert diese Summe. Wer zuerst 200 erreicht, gewinnt.
Strategie
Heb dir einen Buben für die Klemme auf — er passt immer und lässt dich auf eine Farbe wechseln, die du hast. Spar deine 7er, um einen Angriff zu kontern, statt sie früh zu verschwenden. Eine 8 oder ein drehendes Ass kann einem gefährlichen Gegner den Zug klauen, kurz bevor er rausgeht. Und pass auf, welche Farbe du wünschst: schenk dem Nächsten nicht genau das, was er braucht. Tippe eine Karte an, um sie zu legen; erlaubte Karten sind hervorgehoben, der Stapel zieht. N startet ein neues Spiel.